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Flockdruck auf Textilien

Vor allem die Trikots der Sportvereine werden meist im Flockdruck Verfahren hergestellt. Zu erkennen ist dies daran, dass das Vereinslogo, die Nummer und der Name des Spielers eine plastische Oberfläche haben, die sich bis zu einem Millimeter von der Textiloberfläche abheben und sich samtartig anfühlen. Der Flockdruck ist eine Form des Siebdruckverfahrens. Bei dieser Drucktechnik wird ein Gewebe auf das zu bedruckende Textil gelegt, das nur an gewissen Stellen durchlässig ist. Danach wird beim normalen Siebdruckverfahren Farbe auf das Gewebe gegeben und mittels eines Rakels gleichmäßig über die Fläche verteilt. Die Farbe fließt durch die Stellen des Gewebes, die durchlässig sind, und färbt auf diese Weise das Textil. Beim Flockdruck wird anstelle der Farbe Dispersionskleber auf das Gewebe gegeben und mit dem Rakel auf den Stoff verteilt. Unter dem Stoff liegt eine Metallplatte, die mit einem Hochspannungserzeuger, einem sogenannten Elektrostaten, verbunden ist. Der Flockbehälter mit den Flockfasern befindet sich direkt über dem zu bedruckenden Textil und ist ebenfalls mit dem Elektrostaten verbunden. Dieser Elektrostat baut nun eine Spannung zwischen dem Flockbehälter und der Metallplatte auf, der Flock schießt durch das Metallsieb, das den Boden des Flockbehälters bildet, und fällt in das Kleberbett. Da der Flock selbst auch leitfähig ist, fällt er absolut senkrecht. Danach wird der Stoff in einem Trockenofen getrocknet und später mithilfe einer speziellen Maschine von überschüssigem Flock befreit. Damit ist der Flockdruck vollendet. Eine Variante im Flockdruck ist die Verwendung von Trägerfolien. Anstelle des Textils wird die Trägerfolie beflockt, danach wird der überschüssige Teil der Folie, also der Teil, auf dem sich kein Flock befindet, weggeschnitten, was im Fachjargon entgittern genannt wird, und dann mit einer Presse auf den Stoff aufgebracht. Die Folie selbst wird abgezogen, sodass nur der farbige Flock auf dem Stoff verbleibt. Diese Herstellweise ist günstiger als der normale Flockdruck und wird daher vor allem für kleinere Auflagen gewählt. Auch Vereinskleidung mit Namen und Nummern auf den Trikots werden im Flockdruck meist mit Hilfe von Trägerfolien hergestellt. Der Flockdruck ist vor allem für die individuelle Anfertigung von Bekleidung günstig. Vor allem für Firmenbekleidung und Vereinskleidung bietet sich der Flockdruck an, da auch ein Firmenlogo oder ein Vereinslogo auf die Stoffe aufgebracht werden kann. Geeignet sind hierfür Baumwolle und synthetische Gewebe wie Polyester, Acryl, Elastan oder Piquet. Die mit Flockdruck bedruckte Kleidung ist farbecht, strapazierfähig und kann bis zu 40° C gewaschen werden. Sie sollte beim Waschen auf links gezogen und auf niedriger Temperatur gebügelt werden. In der Regel hat der Flockdruck eine gute Qualität und Haltbarkeit. Im Internet und auch in herkömmlichen Geschäften wird eine große Auswahl an Textilien und Druckmotiven für den Flockdruck angeboten. Es kann zwischen angebotenen Druckmotiven gewählt werden, alternativ kann man aber auch einen Stoff mit einem eigenen Entwurf im Flockdruck bedrucken lassen. Hierzu benötigt der Hersteller eine Datei im Vektorformat, Hinweise hierzu gibt es bei den entsprechenden Anbietern von Flockdruck. Grundsätzlich kann beim Flockdruck jedes Motiv mehrfarbig sein, Farbverläufe sind allerdings nicht möglich und auch manche Sonderfarben können nicht überall gedruckt werden.
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